Aktuelles

 

Gaismair-Jahrbuch 2015

Das diesjährige Gaismair-Jahrbuch „Gegenstimmen" greift aktuelle Auseinandersetzungen um Jugendhilfe, Bettelverbote und Sexarbeit auf. Die Problematik profitorientierter Bildungsinitiativen und die Ausbeutung von ErntehelferInnen sind ebenso Thema wie der Widerstand zu Kriegsende 1945 und der Weg der Flakhelfer von der Schulbank ans Geschütz. Ein weiterer Schwerpunkt geht der Frage nach, wie es um die Aufarbeitung des Heimskandals in Behinderteneinrichtungen steht und wie Betroffene sich heute wehren. Den Abschluss bildet ein Literaturteil.

Veröffentlichungstermin: November 2014

 

Horst Schreiber/Irmgard Bibermann: Von Innsbruck nach Israel. Der Lebensweg von Erich Weinreb/Abraham Gafni. Mit einem historischen Essay über jüdisches Leben in Tirol

Der neue Band der Studien zu Geschichte und Politik der Michael-Gaismair-Gesellschaft und der Veröffentlichungen des Innsbrucker Stadtarchivs, NF 54

„Schaut gut auf Innsbruck, wer weiß, ob ihr das noch einmal sehen werdet.“ Mit diesen Worten fordert Amalie Turteltaub ihre Enkelkinder vor der erzwungenen Abreise nach Wien auf, einen letzten Blick auf die Heimatstadt zu werfen. Erich und Poldi retten sich nach Palästina, die Großeltern, die kleine Schwester Gitta, der Stiefvater Salo und zahlreiche weitere Verwandte kommen in den Todeslagern des Nationalsozialismus ums Leben.

Leseproben und Interview mit Abraham Gafni

 

Gudrun Axeli-Knapp: Arbeiten am Unterschied. Eingriffe feministischer Theorie

Der neue Band von transblick der sozialwissenschaftlichen Reihe der Michael-Gaismair-Gesellschaft

Bei den Texten in diesem Band handelt es sich um „Eingriffe“ aus dem und in das Feld feministischer Theorie. Sie sind in verschiedenen Praxis- zusammenhängen entstanden und thematisieren Fragen der Gleichstellungs- und Diversitypolitik oder stellen theoretische Überlegungen zum Wechsel- und Widerspiel feministischer Theorie und Praxis zur Diskussion.

Buchpräsentation am 6. März um 19 Uhr an der Kunstuniversität in Linz und am 11. März 18 Uhr im ega: frauen im zentrum in Wien

 

Präsentation des Gaismair-Jahrbuchs 2014 in Landeck

Mittwoch, 5. März 2014 um 19.30 Uhr
Stadtbücherei Landeck, Schulhausplatz 2

Barbara Maldoner-Jäger spricht über den Schwerpunkt, der die Geschichte von FLUCHTpunkt wesentlich geprägt hat, das Engagement für Jugendliche und (junge) Erwachsene aus den Maghrebstaaten. Elisabeth Hussl stellt ihren Beitrag „Bettelverbote im Namen öffentlicher Sicherheit und Ordnung“ vor und thematisiert die Kriminalisierung von armutsbetroffenen Menschen. Einleitende Worte zum diesjährigen Gaismair-Jahrbuch mit dem Titel „Standpunkte“: Monika Jarosch.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird die Ausstellung von Anni Zolett, Christine Heinz, Eva Tilzer und Sonja Marnissi zum ♀Tag eröffnet: Bilder und Objekte.

 

Radiobeitrag: Präsentation des Gaismair-Jahrbuchs 2014

Im Rahmen der Freirad-Radiosendung KulturTon verfasste Sónia Melo einen etwa 10 min. dauernden Beitrag zur heurigen Präsentation des Gaismair-Jahrbuchs am 27. November 2013. Der Beitrag ist hier nachzuhören und die gesamte Präsentation ist an dieser Stelle zu finden.

 

Gaismair-Jahrbuch 2014

 „Standpunkte“ ist der Titel des diesjährigen Gaismair-  Jahrbuches. Dokumentiert werden Kritik und Alternativen: im Bildungsbereich, im Umgang mit Migration, Ausgrenzung und Rassismus und in der Arbeiterbewegung. Wahlen, rechte Netzwerke und der Nationalsozialismus sind ebenso Thema  wie die aktuellen Reaktionen der Opfer der Heimerziehung, Schwangerschaftsabbruch, Bettelverbote und die Bundesheer-Volksbefragung. Den Abschluss bildet ein Literaturteil.

Weitere Infos zum Jahrbuch und dessen Erwerb sind hier zu finden!

 

Entgegnung zur Rezension des Gaismair-Jahrbuchs 2014

In der Tiroler Tageszeitung vom 27.12.2013 rezensierte Joachim Leitner (jole) das aktuelle Gaismair-Jahrbuch. Jedoch wurde dabei weniger das Ziel vefolgt, den Sammelband und seine über 40 Beiträge redlich zu diskutieren, sondern vielmehr einzelne Textinhalte von Martin Haselwanter zu diffamieren. Eine Entgegnung des Autors ist hier zu finden.

 

Neue Homepage der Michael-Gaismair-Gesellschaft: www.heimerziehung.at

Gloria Koch - UmklammerungEinführungsvideos, Sachtexte, Erfahrungsberichte, Film- und Audioberichte, Zeitungsberichte, Kommissionsberichte, wichtige Adressen und aktuelle Meldungen dienen der Information, Meinungsbildung und Diskussion.

Zur Homepage

 

Ausblick transblick 2014

transblick Band 10

Edgar Forster, Doris Gödl, Christian Kloyber, Stefan Vater, Meinrad Ziegler: Strategien der De-Politisierung. Transformationen der Demokratie.

Entpolitisierung wird vielfach als schicksalhafte Begleiterscheinung von Globalisierung betrachtet, als Folge von mangelnder Bereitschaft zu Kooperation von Bürgerinnen und Bürgern oder als Indikator für Ignoranz gegenüber öffentlichen Belangen im Zusammenhang mit Prozessen der Individualisierung. Dieses Buch analysiert „Entpolitisierung“ als De-Politisierung, als strategischen Effekt von Herrschaftsverhältnissen, der in konkreten Feldern der Gesellschaft lokalisiert und rekonstruiert werden kann. Fünf gesellschaftstheoretisch orientierte Fallstudien nehmen die erreichte Normalität neoliberaler Dominanz in den Blick.

 

Gaismair-Jahrbuch 2013. BlickWechsel

Gaismair_Jahrbuch 2013

 Dokumentiert werden Kritik und Alternativen: in der Stadtpolitik, im System Sonderschule und in der Fußballfankultur in Innsbruck. Aber auch der gegenwärtige Umgang mit Vertreibung, Behindertenmord und Widerstand im Nationalsozialismus sind ebenso Thema wie Lebenswege ehemaliger Heimkinder und die Weitergabe von Traumafolgestörungen. Mit Alexandra Weiss wird eine Pionierin der Michael-Gaismair-Gesellschaft verabschiedet. Den Abschluss bildet ein Literaturteil, zusammengestellt von Christoph W. Bauer. Zum Inhaltsverzeichnis

 

 

Ohne Filter. Arbeit und Kultur in der Tabakfabrik Linz

Die Studie möchte einen Beitrag zu der Erkenntnis zu leisten,   dass Privatisierung und Verkauf des staatlichen Unternehmens Austria Tabak einen politischen und ökonomischen Verlust für die österreichische Gesellschaft bedeuten. Die politische Logik, die zu dieser Entwicklung geführt hat, brachte eine Kultur zum Verschwinden, in der Arbeit und Leben positiv aufeinander bezogen werden konnten. Bericht im Kurier

 

 

Ich sterbe stolz und aufrecht. Tirols SozialistInnen und KommunistInnen im Widerstand gegen Hitler

 „Ich sterbe stolz und aufrecht" schrieb der Kufsteiner Eisenbahner Georg Gruber in seinem Abschiedsbrief an die Eltern am Tag seiner Hinrichtung. So wie er starben zahlreiche TirolerInnen im Bewusstsein, dass ihr Kampf gegen den NS-Staat am Ende nicht umsonst sein würde. Für die Überlebenden und Angehörigen der Opfer begann nach 1945 ein mühseliger Kampf um Entschädigungen und Rentenansprüche. Auf eine offizielle Würdigung wareteten sie vergebens. Lesen Sie mehr

 

 

Michael-Gaismair-Gesellschaft

c/o AEP-Frauenbibliothek
Schöpfstraße 19
6020 Innsbruck

Telefon und Fax: +43 512 583 698
E-Mail: verein@gaismair-gesellschaft.at

http://www.gaismair-gesellschaft.at/
Abgerufen am: 29.08.2014