Gaismair-Jahrbuch 2021. Ohne Maske

Ein zentrales Thema des Gaismair-Jahrbuchs 2021 ist das Corona-Virus: die Reaktion der Tiroler Politik und die Folgen für Frauen, Asylsuchende und Armutsgefährdete. Ein Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Anerkennung der Jenischen aus verschiedenen Perspektiven, in Österreich und auf europäischer Ebene, ein anderer mit dem Mentoring für MigrantInnen zur Jobsuche und der Ehrung der Schriftstellerin Rosmarie Thüminger.

Das Kapitel zum Nationalsozialismus ruft das vergessene Durchgangslager Wörgl, den Widerstandskämpfer Hans Vogl und die Familie Grünmandl in Erinnerung. Ein Beitrag analysiert die missglückte Neugestaltung des Kriegerdenkmals der Universität Innsbruck.

Ein regionalhistorischer Schwerpunkt zu sozialen Bewegungen umfasst ein Interview mit Volker Schönwiese, einem zentralen Protagonisten der österreichischen Behindertenbewegung, und thematisiert die Rolle von Migration bei der Bewertung von Protesten sowie die Bedeutung transnationaler Netzwerke für regionale Frauenbewegungen.

Im Feld der visuellen Kunst werden zwei künstlerische Eingriffe in den städtischen Raum vorgestellt: das feministische Projekt SOLANGE sowie das Geflüchteten- und Mobilitätsprojekt Die MobilitäterInnen. Den Literaturteil bestreitet Christoph W. Bauer.

Die Schwerpunkte des Gaismair-Jahrbuches 2021:

  • EIN VIRUS UND SEINE FOLGEN
  • SOZIALE BEWEGUNGEN – REGIONALHISTORISCH BETRACHTET
  • ANERKENNUNG DER JENISCHEN
  • VOM FÖRDERN UND EHREN
  • KÜNSTLERISCHE EINGRIFFE IN DEN STÄDTISCHEN RAUM
  • WAS ERINNERN – WIE GEDENKEN?
  • LITERATUR

Gaismair-Jahrbuch 2021, Inhaltsverzeichnis und die Einleitungen zu den Schwerpunkten.pdf (1.3 MB)

Die Präsentation des Jahrbuchs erfolgt, sobald die Durchführung von Kulturveranstaltungen wieder erlaubt ist.