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Das Asylrecht stützt sich wesentlich auf völkerrechtliche Quellen, die eher den in patriarchalen
Gesellschaften dem Mann zugeordneten „politischen” Lebensbereich berücksichtigen, während der Frauen
zugeschriebene häusliche Bereich als privat angesehen und deshalb nicht einbezogen wird.
Dies hat zur Folge, dass immer noch Männer eher dem Bild des „typischen Flüchtlings” entsprechen.
Diese Problematik wird in Österreich durch eine äußerst repressive Haltung gegenüber Flüchtlingen
und ein sehr restriktives Asylrecht weiter verstärkt – Flüchtlinge werden vielmehr als
Sicherheitsproblem denn als humanitäre Aufgabe wahrgenommen.
Die Autorin stellt in diesem Werk die Grundlagen des Asylrechts dar, um an ihnen die Möglichkeiten
für frauenspezifisch Verfolgte in Österreich aufzuzeigen. Auch werden frauenspezifische Ausprägungen
geschlechtsneutraler Verfolgung dargelegt.
Anhand einiger typischer frauenspezifischer Fluchtgründe wie weiblicher Genitalverstümmelung,
häuslicher Gewalt oder Einschränkungen der Partnerwahl stellt sie dar, wie österreichische Behörden
diese Verfolgungen beurteilen und welche Probleme insbesondere Frauen im Asylverfahren hindern,
ihre Rechte bestmöglich geltend zu machen.
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Bestellung: Studienverlag
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