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Das Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog lädt zur Präsentation des Buches
Johanna Dohnal
Innensichten österreichischer Frauenpolitiken
Innsbrucker Vorlesungen
Tiroler Studien zu Geschichte und Politk, Band 9
Erika Thurner und Alexandra Weiss (Hg.) |
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mit:
Siglinde Rosenberger, Erika Thurner, Alexandra Weiss
anschließend führt Christia Zöchling ein Gespräch mit Johanna Dohnal
Zeit: | Ort: |
Mittwoch, 17. September 2008, 19:00 Uhr | Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog,
Armbrustergasse 15, 1190 Wien
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Anmeldungen unter: |
Tel.: 01 31 82 60-20
Fax: 01 31 82 60-10
Mail: einladung.kreiskyforum@kreisky.org |
Zum Buch:
Die Bundesministerin a.D. und Pionierin österreichischer Frauenpolitik, Johanna Dohnal,
gibt in diesem Werk, das auf einer Gastprofessur an der Innsbrucker Fakultät für Politikwissenschaft
und Soziologie zurückgeht, einen Überblick über die Entwicklung von Frauenpolitik in Österreich
von den ersten frauenpolitisch relevanten Reformen der 1970er-Jahre über die Institutionalisierung der
Frauenpolitik als eigenem Politikfeld bis hin zur Zusammenarbeit mit der Autonomen Frauenbewegung und den
Auseinandersetzungen innerhalb der SPÖ. Dank dieser "Innensichten" ermöglicht sie tiefe Einblicke in die
Mechanismen österreichischer Politik sowie deren männlich dominierte Strukturen.
In Johanna Dohnals Rückblick auf gut zwei Jahrzehnte Frauenpolitik wird deutlich, was erreicht
werden konnte, aber auch, wie Abwehr- und Abwertungsmechanismen gegenüber Frauen subtiler wurden.
Gegen die neoliberale Rede von der vollendeten Gleichstellung zu argumentieren ist schwieriger als
gegen offenen Sexismus. Die Vorlesungen von Johanna Dohnal zeigen, dass eine Politik für mehr
Geschlechterdemokratie nie einfach war, aber auch, dass es notwendig ist zu kämpfen,
denn: „Wenn wir uns nicht selbst befreien, so bleibt es für uns ohne Folgen.” (Peter Weiss)
Zu den Personen:
Johanna Dohnal
1979 bis 1990 Staatssekretärin für allgemeine Frauenfragen in den Regierungen Kreisky, Sinowatz, Vranitzky;
1990 bis 1995 Bundesministerin für Frauenangelegenheiten. Im April 1995 scheidet sie aus der Bundesregierung
aus und legt im Herbst 1995 alle politischen Funktionen zurück. 1995 bis 1996 Lehrveranstaltungen am Institut
für Politikwissenschaften der Universität Wien.
Sieglinde Rosenberger
Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Wien. Forschung und Publikationen zu Geschlechterforschung,
Demokratie und Österreichische Politik, Integration und Religion.
Erika Thurner
Professorin am Institut für Politikwissenschaft der Leopold Franzens-Universität Innsbruck.
Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Minderheiten-, Migrations- und Ethnizitätsforschung; Feministische Forschung;
Kultur-, Milieu- und Bewegungsforschung; Politische Theorie- und Ideengeschichte.
Alexandra Weiss
Politikwissenschaftlerin. Schwerpunkte in Forschung und Lehre: feministische Frauen- und Geschlechterforschung,
Transformation von (Sozial-)Staaten, zivilgesellschaftlicher Protest; Frauen(erwerbs)arbeit.
Christa Zöchling
Journalistin, profil
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